Oldenburg, 6. Dezember 2025

225 Anleihenkaufverträge bisher bearbeitet

In den letzten Tagen haben wir damit begonnen, die vielen Anleihenkaufverträge zu bearbeiten, die in den letzten Tagen und Wochen bei uns eingegangen sind.

Wir schaffen es, etwa 50 bis 60 Verträge pro Tag zu bearbeiten. So konnten wir nun die ersten 225 Verträge prüfen, in unsere Datenbank einpflegen, unterzeichnen und annehmen. Etwas mehr als die gleiche Menge liegt uns noch zur Bearbeitung vor und wir erhalten aktuell jeden Tag weitere Verträge per Post. Es ist jetzt schon ersichtlich, dass wir mit dem so zusammengekommenen Volumen (bisher weit mehr als 4 Mio. Euro) die erforderliche Quote erreichen werden, um endlich die Anleihegläubigerversammlungen aller drei Anleihen der Deutsche Lichtmiete AG einberufen zu können. Ich bin mal gespannt, wie sich Herr Weiß und seine Anwälte dann gegen unsere Einberufungsverlangen gem. § 9 Abs. 1 Satz 2 bzw. § 9 Abs. 2 SchVG zur Wehr setzen wollen. Das dürfte Ihnen nun nicht mehr gelingen.

Leider hat der Bundesanzeiger unser öffentliches Angebot an alle Anleihegläubiger, deren Postanschrift uns nicht vorliegt, noch nicht veröffentlicht. Wenn dies geschehen ist, rechnen wir mit einer weiteren Welle von Anleihenkaufverträgen.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Unterstützung und wünsche einen schönen zweiten Advent.

Den Kaufvertrag zum download finden Sie hier (bitte klicken).

Ihr / Euer Alexander Hahn

Oldenburg, 25. November 2025


Hier finden Sie Informationen für unser Anleihen-Kaufprogramm.

Ich freue mich, wenn auch Sie sich uns anschließen.

Den Kaufvertrag zum download finden Sie hier (bitte klicken).

Ihr Alexander Hahn

Hier finden Sie unser öffentliches Angebot zum Kauf der Anleihen der Deutsche Lichtmiete AG:
 

Light Now AG 

Königstraße 27, D-70173 Stuttgart
(Kaufanbietender)
 

Öffentliches Kaufangebot 

 
an die Inhaber der Wertpapiere
 
·      Anleihe 2018/2023 der Deutsche Lichtmiete AG i. Ins.
WKN A2NB9P / ISIN DE000A2NB9P4
 
·      Anleihe 2019/2025 der Deutsche Lichtmiete AG i. Ins.
WKN A2TSCP / ISIN DE000A2TSCP0
 
·      Anleihe 2021/2027 der Deutsche Lichtmiete AG i. Ins.
·      WKN A3H2UH / ISIN DE000A3H2UH3
 
 

Hatten, den 25. November 2025 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

 

hiermit möchte ich Ihnen unser Angebot an alle Anleihegläubiger der Deutschen Lichtmiete AG vorstellen. 

 

Wie Sie wissen, ist es der Light Now AG gelungen, die wesentlichen Vermögenswerte der Novalumen GmbH i. L. zu übernehmen. Damit konnten wir zum 1. März 2025 erfolgreich den Betrieb des ehemaligen Geschäfts der Deutschen Lichtmiete sichern und fortführen. 

 

Wir haben uns dazu entschieden, allen Anleihegläubigern der Deutsche Lichtmiete AG ein Angebot zu unterbreiten, damit die Light Now AG auch die Ansprüche der Anleihegläubiger gebündelt vertreten kann. Es ist uns bereits gelungen, die Ansprüche von über 90% der Direktanleger zu bündeln und so die bisherigen Erfolge erzielen zu können. Damit konnten wir dafür Sorge tragen, dass das Geschäftsmodell nicht weiter zerstört und die Eigentumsrechte der Direktanleger nicht weiter mit Füßen getreten werden. 

 

Ein ähnliches Konzept wollen wir nun den Anleihegläubigern vorstellen. Zunächst hatten wir diejenigen Anleihegläubiger angeschrieben, die uns persönlich bekannt sind. Die positiven Rückmeldungen in Form von Anleihenkaufverträgen haben unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Darüber hinaus haben uns auch institutionelle Investoren kontaktiert und uns ihre Unterstützung zugesagt. Wir erreichen bereits jetzt das für eine Einberufung aller drei Anleihegläubigerversammlungen der Deutsche Lichtmiete AG notwendige Quorum. Allerdings ist es unser erklärtes Ziel, möglichst viele Anleihen zu erwerben, um möglichst viele Stimmrechte ausüben zu können. 

 

Die uns bereits zugesandten Anleihenkaufverträge werden wir nun in den kommenden Tagen annehmen und den Anleihegläubigern eine Bestätigung ihres Kaufvertrages mit der Light Now AG zukommen lassen. Durch einen Verkauf Ihrer Anleihen an uns können gegebenenfalls noch im Jahr 2025 steuerliche Verluste realisiert werden. Da wir keine steuerliche Beratung erbringen, sollten Sie die steuerlichen Folgen dieses Schritts mit Ihrem steuerlichen Berater besprechen. 

 

Wir bieten Ihnen an, Ihre Anleihen zu einem symbolischen Sofortkaufpreis von 0,1% des Nominalwertes abzukaufen, damit wir so Ihre Interessen gemeinsam mit den anderen Anleihegläubigern durch die Light Now AG vertreten können. Wenn Sie uns ihre Anleihen verkaufen, erhalten Sie zusätzlich garantierte 80% der erzielten Quote am Ende der Liquidation als Zusatzkaufpreis. 

 

Die Durchsetzung der Ansprüche aus den Anleihen ist mit erheblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verbunden. Weder die Light Now AG noch ich persönlich können eine bestimmte Mindestquote oder einen bestimmten Rückfluss garantieren. Es ist möglich, dass am Ende des Verfahrens nur geringe oder im Extremfall gar keine Zahlungen auf die Anleihen erfolgen. 

 

Unser Angebot ändert an den Risiken der Insolvenzverfahren und der wirtschaftlichen Situation der Deutsche Lichtmiete Gruppe nichts; es verlagert die Bündelung und Durchsetzung der Ansprüche lediglich auf die Light Now AG. Unser Ziel ist es, im Interesse aller teilnehmenden Anleger eine wirtschaftlich möglichst hohe Gesamtquote zu erreichen – ein bestimmtes Ergebnis können wir jedoch nicht versprechen. 


Zugleich bitten wir um Verständnis, dass alle Entscheidungen über Art, Umfang und Zeitpunkt der Anspruchsverfolgung (einschließlich der Frage, ob und zu welchen Konditionen Vergleiche geschlossen oder Ansprüche veräußert werden) allein im unternehmerischen Ermessen der Light Now AG liegen. Nur so können wir die gebündelten Interessen der teilnehmenden Anleger sinnvoll koordinieren. Unser Maßstab wird dabei stets sein, was nach sorgfältiger Abwägung voraussichtlich zu einem möglichst günstigen wirtschaftlichen Gesamtergebnis für die betroffenen Anleihegläubiger führt. 

 

Wir sind fest davon überzeugt, dass sich durch unsere Arbeit eine deutlich höhere Quote erzielen lassen wird als durch die sogenannte Insolvenzverwaltung. Momentan können wir alle nur untätig zusehen, wie die Masse geschändet und am Ende sehr wahrscheinlich eine Quote nahe Null für die Anleihegläubiger erreicht wird. Dieses gilt es – unter anderem durch massive Schadenersatzforderungen gegen Insolvenzverwalter Weiß – zu verhindern. Die Anleihen der Deutsche Lichtmiete AG notieren derzeit bei ca. 0,3 bis 0,8% des ursprünglichen Wertes. Unser Angebot an Sie liegt also etwas darunter, sichert Ihnen jedoch garantierte 80% der Quote, die wir darüber hinaus erreichen werden

 

Unser Anleihenkaufvertrag wurde nicht ohne Grund am 3. Oktober 2025 erstellt, dem Tag der Deutschen Einheit. Auch alle Anleihegläubiger sollten nun unbedingt vereint vorgehen und sich zwei entscheidende Fragen stellen: Wie kann es sein, dass es den Insolvenzverwalter scheinbar nicht kümmert, dass der Gemeinsame Vertreter der Anleihegläubiger, Frank Günther, beinahe ein Jahr im Gefängnis saß und nun wegen hundertfachem versuchtem Betrug an Anleihegläubigern verurteilt wurde? Und wo ist eigentlich das ganze Geld geblieben? 

 

Zur ersten Frage: Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß unternimmt nichts, um auf diese Situation angemessen zu reagieren. Ganz im Gegenteil: Er torpediert jeden unserer Versuche, eine Anleihegläubigerversammlung einzuberufen und einen neuen Gemeinsamen Vertreter wählen zu lassen. Dazu sollte man wissen, dass Frank Günther als Gemeinsamer Vertreter der Anleihen die größte Gläubigergruppe im Insolvenzverfahren der Deutschen Lichtmiete vertritt. Er handelt dabei durch die One Square Advisory Services S.à r.l. mit Sitz in Genf, als deren Gesellschafter und Geschäftsführer. Ein Insolvenzverfahren ist (eigentlich) immer ein durch Gläubiger geführtes Verfahren. Wenn die Gläubiger – vertreten durch Frank Günther – dem Insolvenzverwalter weiterhin den Rücken stärken, können beide ihre Selbstbedienung* unbehelligt fortsetzen. Dies können und müssen wir schnellstmöglich unterbinden. 

 

Zur zweiten Frage: Wenn man sich die nüchternen Zahlen anschaut, dann müsste die Insolvenz der Deutsche Lichtmiete Gruppe längst erledigt sein – und zwar mit einer beachtlichen Quote für die Anleihegläubiger und Direktinvestoren. Rechnet man alle bekannten Vermögenswerte zusammen, kommt man schnell auf ein Volumen von rund 100 Millionen Euro. Dazu kommt noch ein Besserungsschein über 130 Millionen Euro. Damit wäre eine Vollbefriedigung aller Gläubiger möglich gewesen. Doch was ist passiert? 

 

Heute, knapp vier Jahre nach Beginn der Insolvenz, soll die Auffanggesellschaft Novalumen liquidiert werden – und in der Insolvenzmasse der Deutsche Lichtmiete AG ist angeblich kaum noch etwas vorhanden. Doch was müsste in der Deutsche Lichtmiete Gruppe tatsächlich vorhanden sein? 

 

Nach meinem Kenntnisstand und den bekannten Zahlen müsste sich die Masse wie folgt zusammensetzen: 

 

  • ca. 16 Millionen Euro Cash auf den Konten der Deutsche Lichtmiete Gruppe zum Zeitpunkt der Hausdurchsuchung, 
  • ca. 3,5 Millionen Euro Vorsteuererstattungsanspruch gegenüber der Finanzkasse, 
  • ein Goldbestand von ca. 500.000 Euro (heute rund 1,1 Millionen Euro wert), 
  • ca. 1,5 Millionen Euro aus dem Verkauf der eigenen Immobilie in Oldenburg, 
  • rund 20 Millionen Euro Mieteinnahmen, die nach Insolvenzeröffnung in die Deutsche Lichtmiete Vermietgesellschaft mbH geflossen sein müssten, 
  • 45 Millionen Euro Kaufpreis für die Assets, die an Novalumen übertragen wurden, 
  • eine Bankbürgschaft von über 10 Millionen Euro, die nach Ansicht vieler Gläubiger von Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß hätte verwertet werden müssen. 

 

Addiert man diese Posten, landet man bei rund 100 Millionen Euro. Dazu kommt ein Besserungsschein in Höhe von bis zu 130 Mio. Euro, die Frank Günther, Geschäftsführer der Auffanggesellschaft Novalumen, der Masse zugesagt hatte. 

 

Für mich sieht es danach aus, als wären Vermögenswerte in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro einfach - bisher weitestgehend unbeachtet und ungestraft - vernichtet oder falsch verwendet worden, während Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß und Frank Günther viele Millionen abgegriffen haben. 

 

*Besonders brisant: Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß könnte allein durch den Verkauf der Assets an Novalumen ein dickes siebenstelliges Honorar kassiert haben. Das Absurde: Der Kaufpreis für die Vermögenswerte der Deutsche Lichtmiete Gruppe wurde nicht in bar gezahlt, sondern über eine geschickt aufgesetzte Anleihe-Konstruktion. Für die Gläubiger floss damit kein einziger Euro Cash in die Masse – für den Insolvenzverwalter hingegen dürfte diese Konstruktion aber ausgereicht haben, um eine saftige Vergütung geltend zu machen. Die immergleiche Formel: Null Cash für die Anleger, Millionen in Cash für Rüdiger Weiß und Frank Günther. 

 

Wie konnte es so weit kommen? Auch diese Frage muss beantwortet werden. Warum wurden werthaltige Vermögensgegenstände nicht gesichert? Warum wurden Anleihen als Kaufpreis akzeptiert, anstatt auf Cash zu bestehen? Warum hat man eine angebliche Auffanglösung konstruiert, die für Investoren keine Sicherheit, aber für Berater und Verwalter hohe Honorare brachte? Wird Novalumen bis heute aus Geldern der Masse finanziert, um deren „solvente Liquidation“ vorzutäuschen? Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass die Vermögenswerte der Deutschen Lichtmiete trotz des eklatanten Interessenkonflikts an den Gemeinsamen Vertreter der Anleihengläubiger verkauft wurden? Wieso lässt Rüdiger Weiß in seinen Sachstandsberichten Millionenwerte und wichtige Fakten unerwähnt und täuscht damit ungestraft alle Anleger seit Jahren? 

 

Die Investoren haben ein Recht darauf zu erfahren, wie aus einer üppigen Insolvenzmasse von rund 100 Millionen Euro binnen weniger Jahre praktisch nichts wurde. 

 

Wir werden alles dafür tun, dass diese Fragen vollumfänglich beantwortet werden und die Wahrheit ans Licht kommt. Wenn Sie sich unserer Arbeit anschließen möchten und wünschen, dass die Light Now AG auch Ihre Ansprüche gegebenenfalls gerichtlich durchsetzt, kaufen wir Ihnen zunächst Ihre Deutsche Lichtmiete Anleihen gemäß unseren Vertragsbedingungen ab. 

 

Wenn Sie Anleihen der Deutsche Lichtmiete AG besitzen und uns diese verkaufen möchten, können Sie unseren Anleihenkaufvertrag verwenden und alle von Ihnen gehaltenen Anleihen der Deutsche Lichtmiete AG dort eintragen. 

 

Den Anleihenkaufvertrag finden Sie im Anhang zu diesem Angebot. Sie können diesen aber auch per E-Mail unter [email protected] anfordern oder direkt hier herunterladen. 

 

Bitte senden Sie uns den von Ihnen ausgefüllten und unterzeichneten Anleihenkaufvertrag bis spätestens zum 31. Dezember 2025 per Post an die Light Now AG in Hatten. Unsere neue Postanschrift lautet: 

 

Light Now AG 

Vertriebsbüro Nord 

Theodor-Heuss-Straße 14 

D-26209 Hatten 

 

Weitere Informationen zur Abwicklung: 

 

Wir senden Ihnen ein von uns gegengezeichnetes Exemplar des Anleihenkaufvertrages per Post zu und bestätigen Ihnen zusätzlich die Annahme Ihres Anleihenkaufvertrages. Im Anschluss übertragen Sie bitte die Anleihen auf unser Wertpapierdepot. Unsere Depotdaten erhalten Sie mit dem Annahmeschreiben. Sie weisen dazu Ihre Depotbank an, Ihre Anleihen in das Depot der Light Now AG zu übertragen. Ein Vordruck zum Depotübertrag erhalten Sie ebenfalls zusammen mit unserem Annahmeschreiben per Post. 

 

Den Sofortkaufpreis überweisen wir Ihnen spätestens 14 Tage nach Eingang der Anleihestücke in unserem Depot auf Ihre Bankverbindung. 

 

Darüber hinaus werden wir Sie über vereinnahmte Zahlungen innerhalb von 30 Tagen nach deren Eingang informieren und Ihnen eine entsprechende Zahlungsinformation senden. Innerhalb weiterer 30 Tage werden wir dann den Zusatzkaufpreis auf Ihr Bankkonto überweisen. 

 

Durch dieses Angebot entstehen für Sie keine Kosten. 

 

Es ist ein Skandal, wie zum Schaden aller Gläubiger Millionenwerte und Sicherheiten der Insolvenzmasse vernichtet wurden und weiterhin werden. 

 

Unseres Erachtens sollten alle Anleihegläubiger der Deutsche Lichtmiete AG sich zusammentun und jetzt sofort reagieren, um eine Quote nahe Null oder einen Totalausfall noch zu verhindern. 

 

Bei Rückfragen zu diesem Schreiben erreichen Sie uns per E-Mail unter anleihen@light-now.ag. Wir stehen gerne für weitere Informationen zur Verfügung. 

 

Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit. 

 

Weitere interessante, wichtige und aktuelle Informationen finden Sie immer auch unter www.direktinvestoren-lichtmiete.de/news. 


Mit herzlichen Grüßen, Ihr 


 

Alexander Hahn 

Vorstand der Light Now AG 

Oldenburg, 25. November 2025


Hier finden Sie den Anleihenkaufvertrag zum downloaden. Bitte hier klicken.